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Interkulturelle Woche - spannende Events: Anmeldung sofort!

Veröffentlicht am 28.08.2019

„Zusammen leben - Zusammen wachsen - Zuhause in Krefeld" - so heißt das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche vom 21. bis 28. September, die bundesweit stattfindet. Das Krefelder Programm ist als Druckversion beim Kommunalen Integrationszentrum im Stadthaus erhältlich und auch digital über diese Homepage herunterzuladen: Dazu die Rubrik „Service", dann „Downloads" anklicken, dort findet sich die pdf-Broschüre unter dem Stichwort „Interkulturelle Woche 2019 - Gesamtprogramm".
Das Programm hat es in sich: Mit 34 beteiligten Kooperationspartnern und 26 Veranstaltungen ist es umfangreicher als im vorigen Jahr. Neue Vereine beteiligen sich und auch der noch junge Dachverbund der Migrantenorganisationen VKMO spielt eine tragende Rolle. Traditionell eröffnet Bürgermeisterin Gisela Klaer zusammen mit der Integrationsbeauftragen Dr. Tagrid Yousef und dem Vorstand des Dachverbundes am 21. September um 11 Uhr auf dem Evangelischen Kirchplatz die Woche. Dort gibt es rund ein Dutzend Stände mit Kulinarischem und Handwerklichem aus aller Welt - außerdem stellen sich wichtige Akteure der Integrationsarbeit vor. Folkloretanz aus Peru, Bulgarien und Griechenland sorgt für Feierstimmung.
Die Woche bietet viel, so wird beispielsweise der Montagabend, 23. September, in der Villa Merländer unter dem Thema „Wehrdienstverweigerung: Todesurteil früher - Fluchtgrund heute" stehen. Berührende Abschiedsbriefe junger Männer, die im nationalsozialistischen Deutschland zum Tode verurteilt wurden, werden verlesen, es gibt dazu ein Fachreferat eines Historikers aus Köln. Zwei Veranstaltungen nehmen sich der Gruppe der „Roma" an - auf unterschiedliche Weise: Am Dienstagabend geht es um das Bildungssystem der Herkunftsländer, ein preisgekrönten Dokumentarfilm steht am Donnerstag im Fokus. Ein syrischer Abend in der Mediothek wird von Verwaltungspraktikanten gestaltet, die erst vor einigen Jahren wegen des Krieges flüchten mussten. Sie erzählen und informieren über ihre Heimat. Weitere Veranstalter sind kirchliche und islamische Vereine, die Mediothek und Akteure im sozialen Feld, die informieren - aber auch immer wieder zu Begegnung bei Lesungen, Ausstellungen, beim Sport und nicht zuletzt beim Feiern einladen. Die Veranstaltungen sind allesamt kostenfrei, bei einigen Events ist eine Anmeldung erforderlich.