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Aktuelles

Aktuelle Informationen des Integrationsbüros

08.03.2018 / Kommunales Integrationszentrum lädt ein: Spannende Lesung mit Ali Can in der Fabrik Heeder Zu einer spannenden Lesung lädt das Kommunale Integrationszentrum im Rahmen des Projektes 'NRWeltoffen' am 14. März 2018 von 19.00 bis 21.30 Uhr in die Fabrik Heeder ein. Ali Can liest aus seinem Buch 'Hotline für besorgte Bürger - Antworten vom Asylbewerber Ihres Vertrauens'. Ali Can ist der älteste Sohn einer immigrierten Familie aus der Türkei. 1993 in Pazarcik, Provinz Kahramanmaras, geboren, kam Ali Can 1995 als Kleinkind mit seiner asylsuchenden Familie nach Deutschland. Gegenwärtig studiert er Deutsch und Ethik auf Lehramt. Der 24-Jährige rief eine 'Hotline für besorge Bürger' ins Leben - seine Erfahrungen verarbeitete er als Autor. Ali Can ist überzeugt, dass wir wieder „wertschätzende Kommunikation' untereinander benötigen. Eine Kommunikation, die Raum für alle Meinungen lässt und niemanden für seine Meinung verurteilt. Anmelden können sich Interessierte bei der KI-Fachkraft Maren Lamers per Mail: maren.lamers@krefeld.de.

27.02.2018 / Werkhaus lädt ein: Arabische Schriftzeichen mit Bambusfederhalter und Tinte üben Der syrische Bildhauer Ibrahm Alsaeid führt im Werkhaus in die arabische Schriftmalkunst ein. Interessierte können sich zu der Veranstaltung am 25. März 2018, 15.00 bis 16.30 Uhr, anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei. Ibrahim Alsaeid demonstiert im Südbahnhof, wie Bambusfederhalter geschnitzt werden, anschließend wird mit Tinte auf Papier kalligraphisches Form- und Proportionsgefühl geübt. Angesprochen werden sowohl Interessierte, die schon Erfahrung mit Kalligraphie haben als auch alle, die sich grundsätztlich mit der arabischen Schrift befassen möchten. Der Nachmittag ist Auftakt einer monatlichen Reihe im Südbahnhof. Am 15. April steht die Aufbauveranstaltung im Südbahnhof auf dem Plan. Information und Anmeldung unter Telefon 02151 / 801211. Weitere Informationen bei Anja Jansen, a.jansen@werkhaus-krefeld.de.

06.02.2018 / Aufruf zur Teilnahme an „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ – Oberbürgermeister Meyer: „Wir möchten bewusst Haltung zeigen“ Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Krefeld ruft zur Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus auf. Organisationen, Schulen, Vereine, Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen können für die Zeit vom 12. bis zum 25. März Veranstaltungen und Projekte anmelden, die unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismus' stehen. „Wir möchten diese Wochen nutzen, um bewusst Haltung zu zeigen und Möglichkeiten der Begegnung zu schaffen', erklärt Oberbürgermeister Frank Meyer, der die Aktion unterstützt. „Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Chance, an den Angeboten teilzunehmen oder selbst mit eigenen Ideen aktiv zu werden. Jede Geste zählt, jede Veranstaltung ist wichtig, um gemeinsam ein Zeichen für ein friedvolles Miteinander in Krefeld zu setzen.' Die Internationalen Wochen gegen Rassismus werden seit 1994 vom Verein Interkultureller Rat in Deutschland organisiert. Seit 2016 übernimmt die vom Verein gegründete Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus die Organisation. Sie stellt im Internet einen Veranstaltungskalender zur Verfügung, trägt die Aktivitäten zusammen und wertet sie aus. 2017 fanden bundesweit mehr als 2000 Veranstaltungen statt. Anlass der Aktionswochen ist der Internationale Tag gegen Rassismus, der 21. März. An diesem Tag kam es im Jahr 1960 in Südafrika zum Massaker von Sharpeville. Bei einer friedlichen Demonstration wurden damals 69 Demonstranten von der Polizei erschossen, rund 180 wurden verletzt. Das Kommunale Integrationszentrum wirbt in Krefeld für die Teilnahme an den Aktionswochen. „Wir möchten die Menschen damit informieren, sensibilisieren und Seite 5 zum Nachdenken anregen', erklärt dessen Leiterin Tagrid Yousef. Ob Bildungs- oder Kulturevent, einmalige Aktion oder Veranstaltungsreihe - alle Formate, die einen lokalen Bezug haben und zum diesjährigen Motto passen, können angemeldet werden unter der E-Mail-Adresse: vielfalt@krefeld.de.◄

02.02.2018 / Geänderte Öffnungszeiten wegen Karneval Ein wichtiger Hinweis für unsere Besucher: Das KI schließt am Donnerstag (Altweiber), 8. Februar 2018, bereits um 14 Uhr. Am Rosenmontag bleibt das Kommunale Integrationszentrum ganztägig geschlossen – wie auch die übrige Stadtverwaltung.

30.01.2018 / Spannender Kooperations-Film in Krefelder VHS: 'Dil Leyla' Am 2. März um 19 Uhr zeigt die VHS Krefeld den Dokumentationsfilm 'Dil Leyla' als Kooperationsveranstaltung mit Amnesty International und dem Kommunalen Integrationszentrum. Leyla lebt an der syrisch-irakischen Grenze in einer Kurdenhochburg. Die Protagonistin flieht mit fünf Jahren nach Deutschland, als ihr Vater bei einem Gefecht mit dem türkischen Militär getötet wird. Leyla wächst dann bei ihrer Tante in Deutschland auf und kehrt nach 20 Jahren in ihre türkische Heimatstadt zurück. Dort möchte die junge Frau die bürgerkriegszerstörte Stadt wieder aufbauen, kandidiert bei den Wahlen in Cizre und wird mit 26 Jahren als jüngste Bürgermeisterin der Türkei mit 81 Prozent der Stimmen gewählt. Die Lage vor Ort spitzt sich jedoch radikal zu - die Erinnerungen aus ihrer Kindheit holen sie ein. Regisseurin Asli Özarslan setzte die spannende und hochaktuelle Geschichte filmisch um.

26.01.2018 / Deutsch als Zweitsprache – Informationstag für Interessierte im MSM Ab sofort können sich Interessierte für einen besonderen Informationstag mit Work-shop-Elementen anmelden: Dabei steht das Thema „Deutsch als Zweitsprache' (DaZ) im Fokus. Der DaZ-Tag 2018 findet am Mittwoch, 14. März, in der Aula des Maria-Sybilla-Merian-Gymnasiums, Johannes-Blum-Straße 101, statt. Das Programm startet um 9.30 Uhr und endet nachmittags um 16.00 Uhr. Angesprochen werden Lehrerinnen und Lehrer, aber auch andere (ehrenamtliche) Akteure, die mit zugewanderten Kindern und Jugendlichen im Bereich der Sprachförderung arbeiten. Die Teilnahme ist kostenfrei. „Dies ist schon der vierte DaZ-Tag' - nach der sehr positiven Resonanz in den vergangenen Jahren sollen jährlich weitere Tage in dieser Art angeboten werden, so Ansprechpartnerin und Organisatorin Claudia Wartzek vom Kommunalen Integrationszentrum. Dabei geht es nicht nur um Information, auch um aktive Teilnahme bei den Workshops, die etwa Themen tragen wie „Sprachbildung in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern', „Zweitschrifterwerb', „Ausbildung von Sprachpaten', „Individuelle Förderung mit dem I-Pad im DaZ Unterricht' oder „Sprachsensible Schulentwicklung'. Den Impulsvortrag wird Dr. Frank Sprütten von der Technischen Universität Dortmund halten zum Thema „Sprache im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht – Hürden verstehen und Sprachkompetenzen aufbauen'. Durch das Programm führt die Integrationsbeauftragte der Stadt Krefeld und Leiterin des Krefelder Integrationszentrum Dr. Tagrid Yousef. Anmeldungen sollten Interessierte bis zum 1. März an Claudia Wartzek, claudia.wartzek@krefeld.de, unter Angabe der persönlichen Kontaktdaten und des Bezugs zum Thema senden.

12.01.2018 / Landesmittel KOMM AN: Anträge für 2018 bald einreichen! Das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe erhält über das Landesprogramm 'KOMM AN' auch 2018 wertvolle Unterstützung. Insgesamt 83.552 Euro werden Verbänden, Vereinen und Initiativen zur Verfügung gestellt, die einen entsprechenden Antrag einreichen und die Fördervoraussetzungen erfüllen. Gefördert werden wie im vergangenen Jahr etwa die Renovierung und Austattung von Ankommenstreffpunkten, spezielle Maßnahmen, die der Orientierung und Begleitung von Geflüchteten dienen, Informations- und Wissensvermittlung und Qualifizierungen von ehrenamtlich Tätigen. Bis zum 15. Februar 2018 müssen die Förderanträge beim KI Krefeld eingereicht werden. Ansprechpartnerin ist Susanne Herster, Mail susanne.herster@krefeld.de. Die Vorlage für den Antrag finden Sie auf dieser Internetseite im Bereich 'Service' – dann 'Downloads'. Susanne Herster ist auch bei Fragen rund um die KOMM AN-Förderung gerne bereit zu helfen. Interessierte melden sich bitte per Mail bei ihr.

24.11.2017 / Mehrsprachigkeit in Krefeld – Auftaktveranstaltung in der Museumsscheune Linn Das Beherrschen mehrerer Sprache ist ein Schatz: Dieses Bewusstsein und das Wissen über Mehrsprachigkeit soll in Zusammenhang mit der Landesinitiative „Lebendige Mehrsprachigkeit' geschärft und gefördert werden. Krefeld ist eine von sechs Modellkommunen, die an der Initiative teilnehmen. In Krefeld startet die Initiative mit einer vom Kommunalen Integrationszentrum organi-sierten Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 7. Dezember, von 17 bis 20 Uhr in der Museumsscheune Burg Linn. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Frank Meyer – der Padeborner Universitäts-Professor Timm Albers hält einen Vortrag zu dem Thema Mehrsprachigkeit. Außerdem hat Staatssekretärin Serap Güler ihr Kommen zugesagt. Für Kontaktaufnahme und entsprechenden Austausch ist Zeit reserviert. Eine kurzfristi-ge (!) Anmeldung bei KI-Mitarbeiterin Maria Akrivi ist unbedingt erforderlich - wenige Plätze sind noch frei: maria.akrivi@krefeld.de.

23.11.2017 / Film informiert in neun Sprachen: Übergang zur weiterführenden Schule Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende - ein wichtiger Schnittpunkt im Leben eines Kindes, der manche Weiche stellt. Besonders Zuwanderer sind häufig mit dieser Entscheidung überfordert, da die notwendigen Informationen fehlen. Nun ist ein gut dreieinhalbminütiger Film in neun Sprachen herausgekommen, der Abhilfe schaffen soll. Er ist abrufbar unter folgendem Link: http://www.schulen-im-team.de/film Der Film ist in Zusammenhang mit dem Projekt „Schulen im Team' erarbeitet worden. Drei Lehrerinnen bzw. Sozialpädagoginnen des KI Krefeld hatten einen Anteil daran.

23.11.2017 / Von Autokennzeichen bis Hochglanzmagazin – moderne Strategien der Rechtsextremen erkennen Autokennzeichen und Rechtsextremismus - kann es da einen Zusammenhang geben? Es kann, denn bestimmte Nummern- und Buchstabencodes nutzen Rechtsextreme auch auf diesem Weg, um von ihresgleichen erkannt zu werden. Zwei Fachkräfte aus dem Straßenverkehrsamt waren deshalb - zusammen mit einer sehr vielfältigen Teilnehmerschaft aus Politik, Schule, Ehrenamt und Verwaltung - bei dem Workshop, der über rechte Musik, Mode, Markenzeichen und Aktive informierte. Die Fortbildung läutet eine Reihe ein, die in Zusammenhang mit dem Projekt „NRWeltoffen' der Landesregierung initiiert wurde und vom Kommunalen Integrationszentrum Krefeld umgesetzt wird. „Es gibt keine Pille gegen Rechtsextremismus' stellten die beiden Dozenten Lenard Suermann und Marat Trusov von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rassismus und Rechtsextremismus klar. Strategien seien nicht einfach zu entwickeln, die Zivilgesellschaft könne aber deutliche Zeichen gegen menschenfeindliche Gesinnungen setzen. Dazu gilt es zunächst, Methoden und Kommunikationswege zu kennen, die von rassistischen und rechtsextremen Gruppierungen genutzt werden. Und diese sind teilweise hochmodern, da gibt es etwa regelmäßig auf Youtube gestellte modern aufgemachte Beiträge, Blogs, Hochglanzmagazine im Outfit des „Spiegel' und Printmedien, die es bis in die Zeitschriftenläden geschafft haben. Immer am Rande des Erlaubten, das Erträgliche jedoch schon weit überschreitend. Da werden etwa militärische Feldzüge des zweiten Weltkriegs heroisch „analysiert', Kalender mit SS-Größen mit Konterfei für jeden Monat feilgeboten und vieles mehr. Auch die Symbolik und Musik spielte eine Rolle beim Workshop. Die Teilnehmenden, die allesamt zuhause schnell den Sender wechseln wenn martialisch „betexteter' Hardrock zu hören ist, mussten jetzt komplette Songstrophen anhören - und konnten wichtige Erkenntnisse sammeln: „Für uns als Lehrer ist es ganz wichtig, mal genau auf die Texte zu hören', so ein Gesellschaftskundelehrer der Uerdinger Gesamtschule. Von „Heimat' im Sinne einer gewissen höherwertigen Abstammung singen auch Gruppen in Balladen-Stil, die selbst beteuern, keinerlei rechtsextreme Tendenzen zu fördern. Auch da gilt es, genauer hinzuschauen. Bei Kleidungslabel und Stickern gibt es ebenso eine Bandbreite an rassistischen und versteckten rechtsextremen Botschaften - diese zu finden und richtig zuzuordnen war ganz schön kniffelig für die Workshop-Teilnehmer. Das Problemfeld sei keines, das klischeehaft den jungen, kahlgeschorenen und eher schlichten Gemütern zuzuordnen ist, bekräftigte das Dozenten-Duo. Nicht nur Wahlergebnisse zeigten, dass das Phänomen in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Das dies alles ein Motivationsschub gegen jegliche „Hände in den Schoß'-Mentalität ist, darin sind sich die Seminarteilnehmenden zum Abschluss des Workshops einig.

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